E-Bike Klapprad: Test & Vergleich 09/2021

Das Klapprad durchlebte in den vergangenen Jahrzehnten eine Evolution: von der klobigen Kuriosität in den 1960er- und 1970er-Jahren zum heutigen Hightechprodukt. Für lange Zeit vor allem von Kindern gefahren, nutzten ansonsten Camper und Segler die Kleinsträder für kurze Fahrten.

Die Idee von einem transportablen Rad, das sich für kleine Erledigungen am Urlaubsort eignet, hatte seinen Charme. Sie reichte allerdings nicht, um sich als Mobilitätstrend durchzusetzen.

Instabile Fahreigenschaften, ein hohes Gewicht und ein unausgegorener Klappmechanismus bescherten dem Konzept ein Schattendasein.

Durch die Verbesserung der kritischen Komponenten und vornehmlich des Faltmechanismus mit Beginn der 80er-Jahre erfuhr es einen ersten Aufschwung. Parallel kam der Begriff Faltrad auf: Heute werden beide Bezeichnungen nahezu Synonym verwand.

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Lithium-Ionen-Akkus beschleunigen die Entwicklung zum Mobilitätstrend

Ab 2005 setzten sich die leichteren Lithium-Ionen-Akkus durch und verhalfen dem E-Bike oder Pedelec allmählich zum Durchbruch. Beide Begriffe treten heute bedeutungsähnlich auf. Im Folgenden stehen sie für ein Fahrrad mit unterstützendem Elektroantrieb.

Die Idee eines solchen Rades bestand bereits im frühen 20. Jahrhundert. Der Ansatz für eine motorgebundene Unterstützung des Radfahrers, abhängig von der Tretleistung entwickelte sich seit 1982. E-Bikes verkauften sich 2019 in Deutschland rund 1,4 Millionen Mal.

Innerhalb von zwei Jahren verdoppelten sich die Absatzzahlen und der Trend ist ungebrochen. Mittlerweile gibt es erste marktreife Varianten mit selbstaufladendem Systemen. Das Klapprad E-Bike folgt dieser Tendenz: Es ist inzwischen ein Bestandteil moderner Mobilitätskonzepte.

Anerkannte Test Institute bestätigen den faltbaren Elektrofahrrädern eine ausgereifte Technik und Alltagstauglichkeit. Erfahren Sie in diesem Ratgeber alles Wissenswerte zum Thema Klapprad E-Bike.

Was ist ein Klapprad E-Bike?

Das klassische Klapprad entwickelte sich zum fortschrittlichen Klapprad E-Bike dank ausgefeilter Bauteile. Die Ingenieure verbesserten die Rahmenkonstruktion, den Klapp- beziehungsweise Faltmechanismus und die Antriebs- sowie die Akkutechnologie.

Aktuelle Test Ergebnisse beweisen den Qualitätssprung in Sachen Sicherheit, Fahrkomfort und Belastbarkeit.

Das mobile E-Bike ist eine Synergie aus einem faltbaren Minirad und einem Elektrofahrrad. Es schließt für Berufspendler die Mobilitätslücke zwischen Wohnort, öffentlichem Nahverkehr und Arbeitsplatz.

Urlauber ersetzen ihr Normalrad zunehmend mit einem Klapprad E-Bike, um am Urlaubsort zu radeln. Dank ausgefeilter Technik macht eine größer werdende Anzahl an Radfahrern das Klapprad E-Bike zu ihrem Hauptfahrrad.

Lesen Sie im Klapprad E-Bike Ratgeber: Für welche Fahrertypen sich ein faltbares Pedelec lohnt und ob ein Test beim Händler sinnvoll ist.

Technik und Hauptbestandteile im Test

Der Rahmen

Ein Klapprad E-Bike verfügt heutzutage über einen leichten und gleichzeitig stabilen Rahmen. Aluminium- oder Titanrahmen garantieren diese Merkmale. Beide Materialien gehören zu den Leichtmetallen, wobei Titan hochwertiger, weil robuster und langlebiger ist.

Es ist aber auch der teurere Werkstoff. In den meisten Anwendungsszenarien ist ein Aluminiumrahmen ausreichend.

Das verwendete Rahmenmaterial beeinflusst Motorleistung und Akkukapazität: Je leichter das Elektrorad, desto kraftvoller unterstützt der Motor und umso länger hält der Akku.

Alle verbauten Teile bestimmen das Gesamtgewicht des Fahrrades, der Rahmen ist dabei richtungsweisend.

Der Faltmechanismus

Beim Faltmechanismus kommt es vorrangig auf die Haltbarkeit und eine mühelose Handhabung an.

Bedarf es zu vieler Handgriffe oder eines zu großen Kraftaufwands, verliert das Faltpedelec im Alltag schnell an Reiz. Außerdem wichtig: Sorgfältig konstruierte Gelenke, die im Test eine hohe Stabilität und einen geringen Verschleiß aufweisen.

Das Klapprad E-Bike zeichnet sich gegenüber dem ursprünglichen Klapprad durch mehrere Klappverbindungen aus. Daher die sinngleiche Bezeichnung Faltrad. Neben dem Hauptgelenk am primären Rahmenrohr sind Faltmöglichkeiten an der Lenkstange und den Pedalen üblich.

Schnellspanner an der Sattelstange, der Lenkquerstange und den Rädern verkleinern das Packmaß zusätzlich. Manche Modelle lassen sich in einer Bewegung wie ein Regenschirm falten, andere brauchen zwei oder drei Handgriffe.

Ein praktisches Detail erspart auf dem Weg zur Arbeit Zeit: Lenker- und Sattelhöhe positionieren sich beim Auseinanderfalten automatisch auf ihr voreingestelltes Maß.

Achten Sie darauf, für den Faltvorgang nur Sekunden zu benötigen und so wenig Teile wie möglich aus- oder einzubauen. Ein weiterer Test prüft die funktionellen Leitungen: Das Auf- und Einklappen darf diese nicht beschädigen.

Der Antrieb

Das Klapprad E-Bike treibt ein Elektromotor an. Es gibt drei Antriebsvarianten: Front-, Heck- und Mittelmotor. Der Front- und der Mittelmotor sind die gängigsten Arten des Elektroradantriebs. Beide haben Vor- und Nachteile. Die Wahl des Motors hängt vom Nutzungsverhalten ab.

Führen Sie einen Test durch, bevor sie sich für eine Antriebsform entscheiden: Wie werden sie ihr Klapprad E-Bike vornehmlich nutzen? Auf kurzer, ebener Strecke bei guten Bedingungen? Dann eignen sich Front- und Mittelmotor gleichermaßen.

Für längere Touren ohne anspruchsvolles Geländeprofil? Wählen Sie den Frontmotor, da dieser nahezu verschleiß- und wartungsfrei zu fahren ist.

Der Mittelmotor hingegen zerschleißt die Antriebskette bei andauernder Nutzung, sodass etwa alle dreitausend Kilometer ein Kettenwechsel ansteht. Spezielle Ketten versprechen Abhilfe, nutzen dennoch mit der Zeit ab.

Oder fahren sie größtenteils in hügeligem Terrain? Hier spielt der Mittelmotor seine Stärken aus. Er liegt direkt über dem Tretlager und nutzt das volle Drehmoment aus.

Sie erhalten eine kraftvolle Unterstützung, ohne dass das Vorderrad durchzudrehen droht. Da der Frontantrieb das Klapprad E-Bike zieht, neigt dieser zudem auf rutschigen Untergründen zum Durchdrehen.

Der Mittelantrieb gewährleistet das solidere Fahrgefühl. Vereinbaren Sie am besten einen Termin mit einem Fachhändler zu einem Test der Antriebsvarianten. Gewinnen Sie einen Eindruck über die Fahreigenschaften und lassen Sie sich beraten.

Der Akku

Hersteller integrieren den Akku heutzutage im Gepäckträger oder im Rahmen des Klapppedelecs. Die Rahmenvariante fällt weniger auf, ist aber komplizierter in der Bedienung.

Eine Gepäckträgerbauart ermöglicht die Entnahme der Speicherzelle und damit das externe Laden oder den Tausch gegen einen Zweitakku.

Für die portable aufladbare Batterie gibt es ein Schloss zur Diebstahlsicherung. Die Akkukapazität nimmt Einfluss auf die Reichweite des klappbaren E-Bikes.

Hierbei ist bedeutsam, über wie viele Kilometer eine vollständige Ladung hält. Abgesehen davon, dass jeder Akku im Laufe der Zeit an Ladekapazität verliert, beeinflussen weitere Faktoren die Reichweite.

Das Gewicht des Fahrers und der Zuladung, die Witterungsbedingungen und die Art der Strecke spielen eine wichtige Rolle.

Je höher die zu bewegende Last, je niedriger die Außentemperaturen und je steiler der Anstieg, desto kürzer ist die Reichweite. Gegenwind reduziert den Fahrtradius zusätzlich.

Im Mittel sollte ein Klapprad E-Bike mindestens fünfzig Kilometer mit einer Akkuladung fahren. Die besten Werte liegen aktuell bei deutlich über hundert Kilometern.

Im Test erreichen moderne Lithium-Ionen-Speicherzellen bei wöchentlicher Aufladung zwischen 500 und 800 Ladezyklen ohne nennenswerte Kapazitätseinbußen.

Wie funktioniert ein Klapprad E-Bike?

Elektronisch gesteuerte Unterstützung

Das Klapprad E-Bike unterstützt Sie beim Beschleunigen des Rades. Bedingung für den elektronischen Anschub ist, dass Sie selbst in die Pedale treten. Wesentliches Bauteil für den helfenden Schub ist der Elektromotor.

Damit Sie eine feinfühlige Assistenz durch den Motor erhalten, sind weitere Elemente erforderlich.

Drei Sensoren messen das Drehmoment, die Kraft, die Sie beim Treten aufwenden, die Trittfrequenz und die Geschwindigkeit.

Eine Steuereinheit verarbeitet die mehr als tausend Messungen pro Sekunde und reguliert den Krafteinsatz des Antriebs. Ein natürliches Fahrgefühl entsteht durch perfekt aufeinander abgestimmte Komponenten.

Wählen Sie mit verschiedenen Unterstützungsstufen aus, wie intensiv der Elektromotor zum Einsatz kommt.

Je mehr Stufen zur Auswahl stehen, desto harmonischer ist das Fahrerlebnis. Nehmen Sie sich Zeit für einen Test, um herauszufinden, welcher Assistenzlevel der Richtige ist.

Der Gesetzgeber regelt Geschwindigkeit und Motorleistung

Eine praktische Funktion zeitgemäßer Pedelecs ist die Anfahr- und Schiebehilfe. Ist diese aktiviert, beschleunigt das Klapprad E-Bike selbstständig auf 6 km/h, um das Anfahren zu erleichtern.

Motor und Akku erhöhen das Gewicht von Faltpedelecs. Daher helfen Anfahr- und Schiebehilfe vor allem an steilen Anstiegen oder bei körperlichen Einschränkungen.

Die Geschwindigkeit von 6 km/h gibt der Gesetzgeber vor. Das Straßenverkehrsgesetz behandelt E-Bikes wie normale Fahrräder, wenn sie folgende Limits einhalten: Der Motor erbringt maximal eine Dauerleistung von 250 Watt, die unterstützte Höchstgeschwindigkeit übersteigt 25 km/h nicht und ab 6 km/h ist Treten Voraussetzung.

Themen wie Helmpflicht, Haftpflichtversicherung, Führerschein und Radwegbenutzung behandelt das StVG für Pedelecs und klassische Fahrräder dann gleich.

Permanenter Rückenwind oder höherer Kalorienverbrauch

Mit einem Pedelec unterwegs sein, das fühlt sich an, wie fahren mit beharrlichem Rückenwind. Schub und Belastung bleiben abgestimmt.

Dank eines Bordcomputers mit LCD-Displays sind Sie über alle wichtigen Parameter informiert: Geschwindigkeit, gefahrene Kilometer, Akkustand und Reichweite. Außerdem ist die Berechnung von Durchschnittswerten Standard.

Mithilfe der Steuereinheit wählen Sie den Unterstützungslevel und aktivieren die Anfahrts- beziehungsweise Schiebehilfe. Ab 6 km/h kommt es auf ihren Tretmoment an.

Der Antrieb passt sich ihrer Leistung an. Bei 25 km/h drosselt die Elektronik die Motorunterstützung sanft. Ein Tempo über 25 km/h ist möglich, wenn Sie dieses per Muskelkraft erreichen.

Mit dem Klapprad E-Bike fahren Sie ohne Schweißperlen auf der Stirn zur Arbeit. Auf dem Weg nach Hause schalten Sie den Elektroantrieb aus und verbessern ihre Fitness.

Das Faltpedelec passt sich ihren Bedürfnissen an. Der durchschnittliche Kalorienverbrauch mit Unterstützung des Elektromotors liegt bei etwa 300 kcal pro Stunde.

Mit reiner Muskelkraft verbrauchen Sie stündlich um die 400 kcal. Das E-Bike-Fahren fördert Ihre Gesundheit in beiden Modi.

Die Erfahrung zeigt, dass insbesondere Menschen, die wegen Einschränkungen kein Normalrad fahren, dank eines Pedelecs ihr Aktivitäts- und Gesundheitsniveau steigern. Machen Sie einen Test und erleben Sie das Fahrgefühl mit dem Klapprad E-Bike.

Die Klapprad E-Bike Anschaffung: Was gibt es zu beachten?

Die Vorteile

Faltbare Elektroräder der neuesten Generation bringen eine Menge an Vorteilen mit sich. Den einen oder anderen Nachteil gibt es dennoch zu bedenken.

Auf der Habenseite zu verbuchen: die Platzersparnis. Egal, ob zu Hause, am Arbeitsplatz oder unterwegs, das zusammengeklappte E-Bike lässt sich überall platzsparend abstellen.

In Bus und Bahn gilt es im Vergleich zum Normrad als kostenloses Gepäckstück. Nehmen Sie das mobile Pedelec an den Urlaubsort mit: Der Transport per Flugzeug und Schiff ist bequem möglich.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Umweltverträglichkeit. Ersetzten Sie beispielsweise das Auto auf dem Weg zur Arbeit mit einem Klapprad E-Bike und dem öffentlichen Nahverkehr: Ihr CO2-Fußabdruck reduziert sich immens.

Die intelligente Unterstützung des Antriebs gewährleistet ein gleichmäßiges Tempo. E-Biker machen die Erfahrung, dass sie im Berufsverkehr schneller vorankommen als mit dem Auto.

Sie erreichen Tourenziele leichter und der Weg zur Arbeit ist keine schweißtreibende Angelegenheit mehr. Ältere und weniger sportliche Menschen finden Freude an der Bewegung per Klapprad E-Bike. Sie meistern Anstiege und längere Strecken dank des Elektromotors mühelos.

Die Nachteile

Die Anschaffungskosten für ein klappbares Elektrofahrrad sind verhältnismäßig hoch. Sinnvolle Kompromisse zwischen Preis und Fahrkomfort starten bei tausend Euro.

Für Modelle mit überdurchschnittlicher Reichweite liegen die Kosten deutlich höher. Machen Sie einen Test und finden Sie heraus, welche Ausstattungsmerkmale Sie benötigen.

Entscheiden Sie sich für ein Klapprad E-Bike, dass zu ihrem Fahrtyp passt. Sparen Sie Geld, indem Sie Unnötiges weglassen. Zudem zu bedenken: Ein Faltpedelec ist kein Lastenesel.

Jede Zuladung reduziert die Reichweite, da der Motor mehr arbeitet und vermehrt Strom verbraucht. Abhilfe schaffen Zweitakkus, die auf längeren Fahrten den Aktionsradius erweitern.

Auf kurzen Strecken ist das Thema Zuladung nicht relevant. Laden Sie den Akku vor der Rückfahrt wieder auf. Ein zusätzliches Minus, die einheitlichen Rahmengrößen.

Für Menschen mit einer Körpergröße von 1,90 Metern und mehr wird eine gesunde Sitzhaltung zur Herausforderung. Höhenverstellbare Sitz- und Lenkstangen gleichen diesen Nachteil bedingt aus.

Die Klapprad E-Bike Ausstattung im Test

Wie normale Fahrräder statten Hersteller Klapppedelecs vielfältig aus. Die Unterschiede spiegeln sich im Preis wider und definieren den Qualitätsstandard des Produkts. Lesen Sie in diesem Ratgeber über Ausstattungsmerkmale, die Sie beachten sollten und unterziehen Sie Ihre Auswahl einem intensiven Test.

Reifengröße und Bereifung

Gängige Reifengrößen für mobile E-Bikes liegen zwischen 16 und 26 Zoll. Die 16-Zoll-Variante eignet sich hauptsächlich für Kinder.

Zusätzlich ist sie eine Kompromisslösung, wenn Sie ein extrem kleines Packmaß suchen. Für lange Touren ist ein 16-Zoll-Pedelec nicht zu empfehlen.

Menschen mit einer Körpergröße zwischen 1,65 und 1,75 Meter werden mit dem Test eines 20-Zoll-Rads eine gute Erfahrung machen.

Gehören Sie zu den größeren Radfahrern? Entscheiden Sie sich für ein 24- oder 26-Zoll-Modell. Ein 26-Zoll-Faltpedelec kommt den Fahreigenschaften eines Standard-Tourenbikes nahe.

Setzen Sie für längere Ausflüge auf dieses Zollmaß. Welchen Reifentyp braucht ein Elektro-Klapprad? Sie können alle regulären Reifen verwenden.

Achten Sie wegen des höheren Gewichts und der erhöhten Durchschnittsgeschwindigkeit auf breite, stabile Modelle, die über einen Pannenschutz verfügen.

Gangschaltung

Naben- oder Kettenschaltung? – Diese Frage stellt sich beim Thema Fahrradschaltung für ein Klapprad E-Bike.

Die Nabenschaltung gilt als robuster mit weniger Bedarf zur Wartung. Wenn Sie auf der Suche nach einem Faltpedelec mit Rücktrittbremse sind, ist die Nabenschaltung obligatorisch.

Sie fahren unterschiedliche Gelände und überwinden viele Höhenmeter? Dann entscheiden Sie sich für eine Kettenschaltung.

Klapppedelecs bieten heutzutage bis zu 21 Gänge und ermöglichen sogar bergauf ein angenehmes Fahrgefühl. Einige Anbieter verzichten gänzlich auf eine Gangschaltung. Bei diesem Konzept übernimmt der Motor die Funktion der Fahrradschaltung.

Bremssystem

Wenn es um Bremsen geht, steht der Aspekt der Sicherheit an vorderster Stelle. Insbesondere bei Fahrrädern mit elektronischer Unterstützung kommt es auf Bremsen an, die bei allen Witterungen zuverlässig reagieren.

Für Elektrofahrräder sind hydraulische Bremssysteme das System der Wahl. Sie entwickeln eine höhere Bremskraft und sprechen schneller auf die Bremsung an.

Der Bremsimpuls wird über ölgefüllte Leitungen an Scheiben- oder Felgenbremsen weitergegeben. Moderne Scheibenbremsen haben den wesentlichen Vorteil, dass sie die Felge weniger belasten.

Das Felgenmaterial erhitzt nicht, vor allem bei langen Talfahrten ist dies vorteilhaft. Die Bremswirkung von Scheibenbremsen ist höher und zudem bei Schnee und Regen verlässlicher.

Hersteller verbauen Rücktrittbremsen als zusätzliche Bremse in Elektroräder mit Nabenschaltung.

Diese Bremsart ist robust und bedarf geringer Wartung. Das Hinterrad wird über die Kette im Rücktritt blockiert. Ähnlich wie die Scheibenbremse ist die Rücktrittbremse bei allen äußeren Bedingungen ohne verschlechterte Bremswirkung einzusetzen.

Allerdings erfordert sie einen hohen Krafteinsatz und bleibt bei abgesprungener Kette wirkungslos. Ein Test des Bremssystems vermittelt Ihnen vor dem Kauf ein Gefühl für die Wirkung der unterschiedlichen Systeme.

Mögliche Mängel und Schwachstellen

Ein Elektro-Faltrad besitzt kritische Komponenten. Der Faltmechanismus ist eine der Wesentlichen.

Behalten Sie bei der Anschaffung Ihres Rades einige Kriterien im Hinterkopf. Die Verarbeitungsqualität des Faltmechanismus entscheidet über die stabilen Fahreigenschaften des Faltpedelecs.

Eine mühelos zu bedienende Verbindung, die trotzdem weder „Klappern“ noch Instabilität zulässt, ist essenziell für die positive Bewertung eines Klapppedelecs.

Machen Sie den Test: Sind alle Teile der Klappgelenke ausreichend gegen Rost geschützt? Der nächste Knackpunkt ist der Elektromotor.

Bedenken Sie die richtige Positionierung für ihren Nutzungstyp. Da die Motorleistung bei allen Elektro-Falträdern ohne Zulassungspflicht bei 250 Watt liegt, sind andere Kriterien ausschlaggebend.

Das Gewicht der Motoreinheit, die Belastbarkeit und eine niedrige Wartungsintensität sortieren das Angebot.

Generell gilt: Die Verarbeitungsqualität eines Klapprad E-Bike sollte bei allen Witterungsbedingungen garantieren, dass Rost an Nahtstellen und Verbindungselementen nicht entsteht.

Sinnvolles Zubehör für ein Klapprad E-Bike

Ihr Klapprad E-Bike Test verlief erfolgreich und sie haben sich für ein Modell entschieden? Häufig stellt sich jetzt die Frage nach praktischem Zubehör.

Fahrradschlösser

An erster Stelle steht die Sicherung ihrer Neuerwerbung. Experten empfehlen, ungefähr zehn Prozent des Neupreises eines Fahrrades, in ein stabiles Schloss zu investieren. Als am sichersten gelten heute Bügelschlösser renommierter Hersteller.

Panzerkabel, Ketten und Faltschlösser hoher Qualität erreichen mittlerweile ähnliche Standards. Abzuraten ist von Rahmen oder Spiralschlössern, die keine ausreiche Sicherheit bieten. Überlegen Sie zudem, den Akku zusätzlich gegen Diebstahl zu sichern.

Fahrradsattel

Manche Elektro-Klappräder haben Sättel, die nicht jedem Radfahrer den gewünschten Komfort bieten. Für längere Touren und bei täglicher Nutzung lohnt sich der Wechsel zu einer bequemeren Variante.

Wählen Sie ein Produkt, das für ihr Körpergewicht ausgelegt ist und eine Federung bietet. Es gibt für Frauen und Männer entwickelte Sättel, die beispielsweise den Abstand der Sitzbeinknochen berücksichtigen.

Spezielle Designs sprechen unterschiedliche Fahrertypen und Verwendungszwecke an. Auch in Sachen Fahrradsattel gilt: Ein Test hilft Ihnen, die optimal abgestimmte Lösung zu finden.

Zweitakku

Ein Zweitakku ist eine zweckmäßige Ergänzung auf langen Fahrradtouren. Genießen Sie Fahrspaß mit verdoppelter Reichweite. Achten Sie darauf, dass der Ersatz kompatibel zu Ihrem Antriebssystem ist. Spezielle Taschen oder Halterungen ermöglichen eine unkomplizierte Mitnahme. Ein Test rechtzeitig vor der Abfahrt stellt die volle Ladung beider Speicherzellen sicher.

Elektro-Klapprad-Tragetasche

Tragetaschen für Faltpedelecs schützten vor Witterungseinflüssen, Schmutz und Schäden. Außerdem erleichtern sie das Reisen mit dem mobilen Elektrorad erheblich. In Fernbussen ist eine Schutztasche sogar Bedingung für den Transport. Wichtige Features sind: Reiß- und wasserfeste Materialien und auf die Packmaße der unterschiedlichen Räder abgestimmte Größen.

Wartung und Pflege eines Klapprad E-Bikes

Mit einem faltbaren Pedelec der neuesten Generation besitzen Sie Spitzentechnologie auf zwei Rädern. Damit die Freude an Ihrer Neuanschaffung anhält, machen Sie sich mit ein paar Tipps zu Wartung und Pflege vertraut.

In der Bedienungsanleitung erhalten Sie erste Hinweise. Sorgen Sie dafür, dass Sie Verschleißteile regelmäßig prüfen und wechseln. Ihr Fachhändler führt auf Wunsch einen Test vergleichbar mit einer Inspektion beim Auto durch.

Befreien Sie Ihr Bike vom Dreck der Straße. Schrauben und andere Bewegteile bleiben gängig und der Lack, der das Faltpedelec wie eine Haut schützt, bleibt unversehrt.

Außer der Sicherheitsüberprüfung durch den Fachmann und neben der Reinigung erledigen Sie leichtere Wartungsarbeiten selbst:

  • Kontrollieren Sie den Sitz aller Schrauben, ziehen Sie diese an, falls sie locker sind.
  • Säubern und schmieren Sie den Klappmechanismus.
  • Schonen Sie den Faltmechanismus, indem sie unnötiges Zusammenklappen vermeiden.
  • Überprüfen Sie Bremsen und Beleuchtung auf ihre Wirkweise. Das Falten des Rades birgt die Gefahr einer Einklemmung der Leitungen.
  • Checken Sie den Sitz und den Zug der Kette. Vornehmlich bei Mittelmotoren neigt die Fahrradkette zu schnellem Verschleiß.
  • Ein Test der sicherheitsrelevanten Bauteile empfiehlt sich insbesondere nach den ersten 500 Kilometern.
  • Lagern Sie ihren Akku trocken bei Zimmertemperatur und entladen Sie ihn nicht vollständig.
  • Ein Test des Reifendrucks erhöht die Fahrsicherheit, reduziert den Rollwiderstand und sorgt für eine andauernde Haltbarkeit des Reifens. Weniger Rollwiderstand bedeutet zudem: Der Akku hält länger durch und die Reichweite vergrößert sich.

Welcher Test lohnt sich vor dem Kauf?

Der Trend zu Pedelecs und Elektro-Klapprädern hält an. Namhafte Test Institute haben Berichte über E-Bikes und Falträder veröffentlicht.

Mittlerweile ist der eine oder andere Klapprad E-Bike Test online verfügbar. Biking-Fachmagazine veröffentlichen eigene Test Berichte und geben Einblick in Test Kriterien und Test Ranglisten. Unbestritten der wichtigste Test: die Testfahrt beim Fachhändler.

Klapprad E-Bike – ein Fazit

Immer mehr Menschen leben und arbeiten in Städten. Der Ruf nach innovativen, umweltfreundlichen Mobilitätskonzepten wird zunehmend lauter.

Das Elektro-Klapprad eröffnet neue Optionen, um die Mobilitätslücke zwischen Wohnort, Arbeitsplatz und öffentlichen Nahverkehr zu schließen.

Berufspendler in urbanen Regionen profitieren vom mobilen Faltrad. Der Weg zur Arbeit wird stressärmer, gesünder, weil aktiver und der CO2-Fußabdruck erfährt eine Reduzierung.

Menschen mit eingeschränkter Gesundheit oder verminderter körperlicher Leistungsfähigkeit erhalten die Möglichkeit, bewusst Bewegungsfreude zu erleben. Darüber hinaus bedeutet für viele Radfahrer das Elektro-Klapprad Fahrspaß mit zwei harmonisch aufeinander abgestimmten Antrieben.

Dank der steigenden Nachfrage finden Sie mittlerweile Angebote, bei denen das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Die ständige Weiterentwicklung der verwendeten Materialien und kreative Ideen der Konstrukteure verringern das Gewicht der Klapppedelecs.

Die Reichweiten erhöhen sich, Komfort und die Freude am Radfahren werden neu definiert. Kurzum, mit Faltpedelecs erleben Sie eine aktivere, umweltbewusstere Mobilität.