Sportstech FX300: Test & Vergleich 07/2021

Vorteile

  • tolles Preis-Leistungsverhältnis
  • muss nicht montiert werden
  • gute Leistung
  • breite Lauffläche
  • platzsparend zu verstauen
  • minimalistische Optik
  • geringe Lautstärke
  • Kinomap App

Nachteile

  • Leistung reicht für ambitionierte Läufer nicht aus
  • wenig vordefinierte Trainingsprogramme
  • keine Steigungssimulation
  • nur 110 kg Belastbarkeit
  • ungenauer Finger-Herzfrequenzsensor

Wer sein Lauftraining bei jeder Gelegenheit und unabhängig vom Wetter durchziehen will, der legt sich am besten ein Laufband für zu Hause zu. Ein sehr kompaktes Modell wie das Sportstech FX300 hat den Vorteil, dass es so gut wie in jede Wohnung passt.

Doch wie gut schneidet das Laufband im Test wirklich ab? Welche Kriterien bestimmen überhaupt, ob so ein Sportgerät sich lohnt? Auf was ist beim Kauf zu achten? Der vorliegende Text gibt Antworten auf diese Fragen.

Aufbau und Lieferung des Laufbandes

Das Berliner Unternehmen Sportstech stellt das Sportstech FX300 her und liefert es über ein Speditionsunternehmen.

Zum Lieferumfang gehören neben dem Laufband auch ein Handbuch, in dem ein deutsche Bedienungsanleitung enthalten ist.

Bei diesem Modell ist eine Montage nicht nötig, das Gerät ist nur auszupacken. Dann klappt man das Laufband einfach hoch und steckt das Stromkabel ein.

Ein QR-Code ist auch im Lieferumfang enthalten. Dieser führt zu einem Video, das die ersten Schritte mit dem Sportstech FX300 noch einmal zeigt.

Verarbeitung und Optik des Gerätes

An der Verarbeitung des Laufbandes gibt es nicht viel auszusetzen. Das Chassis besteht aus stabilem Plastik und wirkt keinesfalls billig.

Dasselbe gilt auch für die Konsole und es lassen sich im Test keine unregelmäßigen Spaltmaße finden.

Zwar machen die Griffe und das Material insgesamt nicht so einen stabilen Ersteindruck, doch das Laufband hält bis zu 110 kg aus und ist damit gut belastbar.

Optisch gesehen hat das Sportstech FX300 ein minimalistisches Design. Ins Auge fallen vor allem der tiefe Schwerpunkt und die breite Lauffläche. Diese sorgen für gute Stabilität während des Trainings.

Die Leistung des Sportstech FX300

Zwar gibt es in dieser Preisklasse leistungsstärkere Laufbänder, doch mit einem Gleichstrommotor (DC) mit einer Leistung von 2 PS schafft das Gerät eine Höchstgeschwindigkeit von 16 km/h.

Das reicht laut Test für das Training von Anfängern genauso wie von Fortgeschrittenen. Für wen diese Geschwindigkeit nicht reicht, der sollte besser zu einem leistungsstärkeren Modell greifen.

Training mit dem Laufband

Das Training mit dem Sportstech FX300 macht Spaß, denn die Lauffläche ist mit 120 cm x 51 cm eher groß für ein Gerät dieser Größe.

So hat man beim Laufen im Test eine gute Sicherheit, da man nicht so leicht daneben treten kann.

Durch die niedrige Bauhöhe und den tiefen Schwerpunkt weist das Laufband von Sportstech eine gute Stabilität auf.

So wackelt auch beim schnellen Laufen gar nichts. Die gute Dämpfung und das Material garantieren tollen Laufkomfort.

Stabilen Halt bekommt der Läufer durch ein perforiertes Anti-Rutschsystem und die Beschichtung der Lauffläche. Zusätzlich sorgen viele kleine Noppen für gute Bodenhaftung.

Die 5-fache Dämpfung der Lauffläche reduziert die Belastung der Gelenke und erzeugt ein ähnlich natürliches Laufgefühl wie in der freien Natur.

Das Training fühlt sich laut Test sicher an und der Laufkomfort ist für den Preis angemessen. Der einzige Nachteil ist, dass das Sportstech FX300 keine Steigungen simulieren kann.

Wie laut ist das Laufband?

Das Modell gehört nicht zu den lauten Laufbändern, denn der Motor hat einen niedrigen Geräuschpegel von ca. 60 dB.

Da sind die Schritte auf dem Band lauter als der Motor. Diese werden aber durch die gute Dämpfung gut abgefangen. Daher lässt sich das Laufband ohne Probleme in einer Wohnung einsetzen.

Konsole und Technik des Laufbandes

Die Konsole lässt sich sehr einfach bedienen und hat ein schickes, leicht futuristisches Design. Vielen könnte sie aber auch zu minimalistisch sein.

Sie hat insgesamt drei kleine Displays, welche die zurückgelegte Distanz, die verbrauchten Kalorien, die Laufzeit und die Anzahl der Schritte.

Daneben kann man auch noch die Laufgeschwindigkeit und den Puls ablesen. Die Anzeigen lassen sich im Einzelnen ganz einfach durchschalten.

Unten den Displays befinden sich einige Bedienknöpfe, mit denen man die einzelnen Parameter wie zum Beispiel die Geschwindigkeit definieren kann.

Zusätzlich lassen sich über diese im Test auch die neun integrierten Trainingsprogramme einstellen. Die Plus- und Minusknöpfe an der Konsole machen es möglich, die Geschwindigkeit in 0,1 km/h Schritten anzupassen.

Das minimalistische Design der Konsole ist auch kein Zufall, sondern Absicht. Denn darüber findet man eine Tabletablage. Diese erlaubt es auch, den Umfang der Funktionen noch zu erweitern bzw. die App einzusetzen.

Die Apps für das Laufband

Die App Kinomap lässt sich ganz einfach in Verbindung mit dem Sportstech FX300 nutzen. Die App funktioniert für Android und iOS und lässt sich über Bluetooth mit der Konsole verbinden. Man kann damit aus über 500 Laufstrecken aus der ganzen Welt aussuchen.

Die Strecken lassen sich beim Training live im Video-Modus durchlaufen und man kann die Zeit und auch andere Daten auswerten lassen.

Die App sorgt für mehr Spaß beim Training, denn viele Menschen empfinden ein Laufband als langweilig.

Eine andere ähnliche App ist Fitshow, welche es auch für Android und iOS gibt. Doch leider konnte sie im Test nicht wirklich überzeugen, da sie auf Android Handys nicht wirklich zuverlässig läuft. Zudem gibt es die Anwendung nur auf Englisch. Somit ist Kinomap sicher die bessere Alternative.

Sicherheit und Lagerung des Laufbandes

Was die Sicherheit des Sportstech FX300 angeht, gibt es nichts zu bemängeln. Die Lauffläche ist breit und lang, die Seittrittflächen sind breit und es gibt auch einen Sicherheitsschlüssel.

Im geklappten Zustand hat das Laufband drüber hinaus nur eine Höhe von 21 cm. Somit ist es kein Problem, das Gerät unter dem Bett zu verstauen. Alternativ findet das kompakte Modell auch hinter der Tür Platz.

Leider ist das Modell nicht das Leichteste, da es knapp 61 kg wiegt. Doch mit den Transportrollen an der Vorderseite lässt sich das Gerät nach dem Training ganz leicht wegrollen. Dazu ist wenig Kraftaufwand nötig.

Vor- und Nachteile des Laufbandes


Fazit zum Sportstech FX300

Dieses Modell von Sportstech ist ein tolles Einsteigergerät für das Training zu Hause. Zwar gehört es nicht zu den leistungsstärksten und umfangreichsten Geräten, aber für den Preis stimmt die Leistung auf jeden Fall. Zudem ist es kompakt und lässt sich leicht verstauen.

Durch den leisen Betrieb ist es auch für den Gebrauch in einer Wohnung geeignet. Im Test konnte das Laufband auf jeden Fall in Punkto Leistung, Sicherheit und Funktionen überzeugen.