Brustschwimmen: So machst du alles richtig

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in Schwimmen am
Darstellung eines Menschen der Brustschwimmen macht

Wer schwimmen lernt, lernt zuerst die Brustschwimm Technik. Diese Technik wollen wir dir nicht vorenthalten. Hier wirst du genau lesen und verstehen können wie du richtig den Brustschwimmen Bewegungsablauf lernen kannst, was zu beachten ist, außerdem erhälst du exklusive Tipps, welche dich garantiert zum besseren Schwimmer(in) machen.

Brustschwimmen: Die Allgemein bekannte Technik

Arme liegen unter Wasser zusammen, gehen simultan nach vorne, und gleiten anschließend durch das Wasser nach außen. Möchte man schneller sein, können die Hände über das Wasser nach vorne gebracht werden, um den Wasserwiderstand zu verkleinern.

Bei der darauffolgenden Bewegung, werden die Hände nach innen gestellt. Die Formung der Hände, der korrekte Anstellwinkelsowie die Höhe der Hände im Vergleich zum Becken sind für den Vortrieb im Brustschwimmen entscheidend.

Sofort nach dieser Bewegung, setzten wir unsere Beine ein. Die Brustschwimmen Beinschlag Technik wird oft unterschätzt. Je besser die Technik, desto schneller schwimmst du und desto länger gleitest du durch das Wasser. Die Reihenfolge sieht folgendermaßen aus : Beine biegen, Beine öffnen, Beine schließen.

​Wichtig bei der Beinschlagtechnik im Brustschwimmen ist es, die Füße anzuwinkeln indem du am Anfang der Bewegung, deine Zehen in der Richtung deines Schienbeins ziehst. Bringe deine Fersen so nah wie möglich an deinen Hintern, anschließend bewegst du deine Beine auswärts nach hinten.

Drücke das Wasser fühlbar nach hinten um den Körper nach vorne zu beschleunigen. Strecke deine Zehen am Ende des Schlags, bringe deine Beine, Knöchel sowie die Fußsohlen so nah wie möglich zusammen und halte deinen Körper während des Zuges entspannt. Wir empfehlen dir auch eine Badekappe um den Wasserwiderstand zu verringern.

Die häufigsten Fehler beim Brustschwimmen

Wer denkt Brustschwimmen wäre einfach täuscht sich. Denn wer die Technik falsch anwendet, schwimmt nicht nur langsam, sondern kann auch mit schweren Rückenschmerzen rechnen.

Häufiger Fehler bei der Brustschwimmen Atmung: Wer beim Brustschwimmen voran kommen will, sollte nicht durchgehend seinen Kopf in den Nacken legen, um Luft schnappen zu können denn dies provoziert ein starkes Hohlkreuz und Verspannungen im Nacken, welche für schmerzen und für eine Senkrechte Haltung sorgen.

Das Ergebnis führt dazu dass der Schwimmer kaum voran kommt. (kleiner Tipp : Blick beim ausatmen zum Becken) Es ist also Ratsam beim Brustschwimmen, den Kopf etwas länger unter Wasser zu halten. Es sollte über Wasser eingeatmet, und unter Wasser ausgeatmet werden.

Häufiger Fehler beim Beinschlag im Brustschwimmen

Ein häufiger Fehler ist die , einer Schere ähnelnden Bewegung . Wer sich an diese Bewegung gewöhnt hat, hat es schwer sich diese abzugewöhnen. Es ist Ratsam, um den Fehler verbessern zu können, erstmal Trockenübungen auszuführen, also sich aufs Bett zu legen oder ein Kissen unter das Becken zu legen und die richtige Ausführung durchzuführen.

Anschließend kann man den Beinschlag im Schwimmbecken mit einem Schwimmbrett üben oder sogar am Beckenrand. Oft werden die Knie zu sehr und zu lange unter den Bauch gezogen, denn so gibt der Schwimmer Tritte ins Leere welche ihn nicht voran treiben werden.

Häufiger Fehler beim Armzug im Brustschwimmen

Die meisten Schwimmer ziehen die Ellenbogen zu weit nach hinten. Die Ellenbogen müssen vor der Brust zusammen gebracht werden. Die Handflächen sollten etwas nach außen gedreht sein damit sich der Druck auf ihnen aufbauen kann. Die Arme sollten dabei auseinander gehen.

Deutschlands bevorzugte Schwimmtechnik

Seit Hunderten von Jahren benutzen wir Menschen das Schwimmen in der Bauchlage. Auch heute lernen unsere Kinder das Brustschwimmen als aller erste Schwimmtechnik.

Während man in unseren Seepferdchen Kursen fasst nur das Schwimmen in der Bauchlage beibringt, lernen die Kinder in vielen anderen Ländern erstmals das Kraulschwimmen.

Dass sich das Brustschwimmen bei uns so sehr etabliert hat liegt an unserer Geschichte. Das Schwimmen wurde früher nur beim Militär gelehrt. während die Soldaten schwammen, mussten sie fähig sein die Befehle zu hören und das ging nur wenn ihre Ohren über Wasser waren.

Als später die Kinder das Schwimmen lernten stand der Schwimmlehrer am Beckenrand und erklärte ihnen die Technik. Es war also viel praktischer für sie wenn ihre Ohren über Wasser blieben damit sie Tipps vom Schwimmlehrer entgegen nehmen konnten.

Mehr als drei viertel der Leute die gelegentlich brustschwimmen, ziehen ihre Bahnen indem sie gleichzeitig Arm und Beinschlag durchführen. Auch heute lehren die Schwimmlehrer den Anfängern am liebsten das Brustschwimmen.

Es ist aber so dass die Kinder bei der Wassergewöhnung den Kopf unbewusst unter Wasser halten. So können sie beim schwimmen eine Rücken schonende Haltung einnehmen und gleiten beim ausatmen mit dem Gesicht durch das Wasser.

Nachteile des Brustschwimmens

An sich ist das Schwimmen gesund, aber nur wenn man die Brustschwimmen Übungen sauber ausführt. Menschen die an Rückenschmerzen leiden sollten das Brustschwimmen lassen und lieber Kraulschwimmen. Denn besonders der Nacken leidet unter der falschen Ausführung.

Wenn der Kopf nicht im Wasser untergetaucht ist, nimmt der Schwimmer eine ganz unnatürliche Körperhaltung auf welche am meisten für Nacken und Rückenschmerzen verantwortlich ist.

Um diese Schmerzen zu vermeiden sollte der Schwimmer den Kopf bei jedem Armzug eintauchen und unter Wasser ausatmen. Nur wenn der Schwimmer einatmen muss sollte er den Kopf aus dem Wasser holen.