Sollte ich ein elektrisches oder mechanisches Laufband wählen?

Das Laufband ist ein Fitnessgerät, dass der körperlichen und sportlichen Anstrengung dient. Der Sportler läuft zu Trainingszwecken auf einem Band. Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Laufbändern. Ein elektrisch angetriebenes Laufband kommt in seiner Funktionsweise einem Förderband nahe. Davon abweichend sind mechanische Geräte, die nur durch die Körperkraft des Läufers bewegt werden.

Tests bzw. Vergleiche


Die Geschichte des Laufbandes

Die ersten bekannten Laufbänder stammen aus dem 19.Jahrhundert. Damals machten sich Pumpen und Räderwerke die Kraft von Tieren zu Nutze. Mitte des 20.Jahrhunderts entstanden Bänder zur Beförderung von Materie und Handelsgüter, die mit Hilfe der Muskelkraft des Menschen angetrieben wurden. Später wurden die Laufbänder für sportliche und körperliche Zielvorstellungen fortentwickelt.

Unterschied zwischen elektrischen und mechanischen Laufbändern

Ein elektrisches Laufband ist Motor Betrieben. Das Sportgerät mit Elektrobetrieb ermöglicht ein freies Laufen. Für die optimale Belastung kann man Tempo und Neigungswinkel einstellen. Auf modernen Geräten kann man ein vorinstalliertes Trainingsprogramm durchführen. Mittlerweile sind auch Laufbänder mit fingierten Rennstrecken erhältlich.

Mit einem Elektromotor haben Laufbänder eine höhere Geschwindigkeit von mindestens 20 km/h. Laufbänder mit Boardcomputer und Sensoren bieten einige Vorteile für den Läufer. Digitale Funktionen behalten während des laufen die Körperfunktionen des Sportlers im Auge. Beispielweise kann man den Puls und die verbrauchten Kalorien überprüfen.

Über einen Magnetschalter kann man das Laufband jederzeit stoppen. Der Schalter wird an der Kleidung des Sportlers angebracht und kann auch bei Stürzen betätigt werden. Zudem wird die Gefahr für Verletzungen durch die Konstruktion der Bänder minimiert.

Mechanische Laufbänder kommen ohne elektrischen Antrieb aus. Sie werden nur durch die menschliche Körperkraft angetrieben. Bei Geräten ohne Elektromotor wird vor allem die Muskulatur der Beine trainiert. Einige Bänder besitzen ein Schwungrad um die Aufeinanderfolge der Schnelligkeit zu ebnen. Der Läufer kann den Gurt manuell verstellen.

Um seine gesamte Kraft auf das Gerät zu bringen, muss sich der Sportler an den Handlauf klammern. Laufbänder ohne Stromverbrauch sind in der Regel günstiger als elektrische Produkte. Allerdings ist der Lauf auf einem mechanischen Band wesentlich härter und mühevoller.

Vorteile von mechanischen Laufbändern

  • Der Preis für ein mechanisches Laufband ist geringer
  • Das mechanische Produkt braucht keinen Strom
  • Die Laufgeschwindigkeit kann besser überwacht werden
  • Für die Beinmuskulatur ist das Lauftraining wirksamer
  • Die Handhabung des Gerätes ist wesentlich leichter
Ein mechanisches Laufband

Vorteile von elektrischen Laufbändern

  • Mit dem elektrischen Laufband erreicht man eine höhere Geschwindigkeit
  • Die Optionen der Software kann man individuell anpassen
  • Das Laufen ist nicht so anstrengend und kräftezehrend
Ein elektrisches Laufband

Für wen ist das mechanische und für wen das elektrische Laufband ?

Die mechanischen Laufbänder benötigen einen höheren Aufwand an Muskelkraft, haben eine geringere Geschwindigkeit und sind leichter zu bedienen. Die geringe Schnelligkeit des Gerätes eignet sich für Sportler die nur walken oder sanft joggen wollen. Auch für ältere oder gesundheitlich angeschlagene Läufer empfiehlt sich das langsamere Band. Das mechanische Produkt ist optimal für Personen die ein leichtes Fitnesstraining bevorzugen.

Typisch für elektrische Laufbänder ist die höhere Schnelligkeit und die Vielzahl an Einstellungsoptionen. Zusätzlich ist das freihändige Laufen mit Elektromotor nicht so mühsam. Das Gerät ist ideal für Sportler, die gerne schnell und lange laufen. Die Laufeinheiten können auf den einzelnen Läufer abgestimmt und zugeschnitten werden.

Fazit

Beide Arten von Laufbänder bieten sowohl Vor- und Nachteile. Vor dem Kauf sollte der Läufer beide Laufbänder testen, um zu sehen welches Gerät ihm behagt. Entscheidend ist, welche Ansprüche der Sportler an das Produkt stellt. Zusätzlich sollte die Person sein Laufverhalten und seine körperliche Verfassung mit ins Kalkül ziehen.

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